US-Wölfe in Gefahr
Die US-Regierung hat sich mit der von Wyoming geeinigt, den Artenschutz für die Wölfe drastisch zu vermindern. Schon seit Jahren versucht der Bundesstaat, Wölfe ohne Einschränkungen zu vernichten, berichtet das Wolfsmagazin. Dies wurde aber bisher durch den Artenschutz für die Tiere verhindert.
Nach dem nun abgeschlossenen Deal muss Wyoming dafür sorgen, dass mindestens 100 Wölfe erhalten bleiben – von insgesamt 343 Tieren. Diese Zahlen schließen nicht die Wolfsrudel im Yellowstone- und Grand Teton Nationalpark ein, welche weiterhin geschützt bleiben. Auch soll während der Jagdsaison ein Schutzgebiet um die Nationalparks errichtet werden, in dem die Wölfe nicht erschossen werden dürfen.
Im Gegenzug erhält der Staat das Recht, die Wölfe zu „managen“. Die Vereinbarung ist noch nicht rechtskräftig, dennoch gehen offizielle Sprecher des Staates davon aus, dass die Wölfe bereits ab Herbst gejagt werden dürfen.
Die Entscheidung kommt nur wenige Monate, nachdem etwa 1000 Wölfe in Idaho und 566 in Montana von der Artenschutzliste gestrichen wurden. Die Anzahl der Wölfe in den Rocky Mountains sind seit der Wiederansiedlung von 66 auf etwa 1 900 Tiere gestiegen. Wyoming und Idaho haben die Wölfe für sinkende Hirschpopulationen und die Tötung von Nutztieren verantwortlich gemacht. In Wyoming haben Wölfe im letzten Jahr 26 Rinder getötet – von 1,3 Millionen dort lebenden Tieren.
Quelle/Mehr Informationen: www.wolfmagazin.de


     