Hundeschule bei über 30 Grad im Schatten

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Hundeschule bei über 30 Grad im Schatten

Beitragvon Kristine » Di 29. Jun 2010, 08:33

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Liebe Hundefreunde Bild
mit Rücksicht auf unsere Hunde findet der Unterricht in unserer Hundeschule bei über 30 Grad im Schatten nicht statt.


Der Hund kann NUR durch die Nase atmen, es sind obligatorische Nasenatmer. Hunde haben in der Nase Klappen, die sollen festlegen, wohin die Luft strömt (Forschungsarbeit aus 2010). Es befinden sich 6-8 qm Schleimhaut in der Nase, die für die Kühlung zuständig sind und die ist feucht. Allerdings haben sie auch die Aufgabe bei Kälte den Körper aufzuwärmen, also die "KLIMAANALGE "für Hunde sitzt in der Nase. Die Nase ist 12 Grad kühler als die Körpertemperatur der Hunde. Der Irrglaube war immer, dass in der Nase das Riechsystem sitzt, dort befindet sich aber nur der Riechnerv, der Riechkolben liegt auf der Siebplatte der vorderen Schädelgrube. Das Hecheln, welches Hund anstreben wenn es warm ist, ist eine schlechte Kühlung. Hunde verbrauchen 2/3 ihrer Energie für das halten der Körpertemperatur. Besonders die Brachialen Rassen, denen man die Nase weg gezüchtet hat, haben erhebliche Probleme mit hohen Temperaturen (http://www.tierklinik-hofheim.de/die-kl ... ndrom.html).

Aus diesem Grund denkt an die Gesundheit eurer Hunde und unternehmt bei den Temperaturen keine großen Anstrengungen mit euren Hunden.
Während der besonders heißen Perioden des Tages ist es ratsam, auf größere körperliche Aktivitäten zu verzichten – die Mittagshitze verbringen die meisten Hunde am liebsten mit einer entspannten Siesta. Gemächlich durch den schattigen Park zu flanieren, reicht tagsüber als Spaziergang vollkommen aus. Aufpassen: Pflastersteine oder Teerstrecken können bei direkter Sonneneinstrahlung zur überdimensionalen Herdplatte werden – wenn der Hund hier einen Stepptanz zeigt, dann sicher nicht vor Ausgelassenheit! Also: lieber einen anderen Weg nehmen! Ausgedehnte Runden oder das tägliche Training finden am besten in den frühen Morgenstunden oder nach Sonnenuntergang statt.

Die meisten Hunde freuen sich, wenn sie an heißen Tagen im kühlen Nass herum planschen können: Sei es im See, Bach, im Hundepool oder einfach mit Gartenschlauch oder Rasensprenger. Achtung bei stehenden Gewässern: Hier können Leptospirose - Bakterien lauern. Durch die Sonneneinstrahlung kommt es vermehrt auch zu Blaualgenbildung, die für den Hund giftig sind.

Unser Spezial-Tipp für den Sommer: Macht eurem Hund doch eine kalte Überraschung. Den Kong oder einfach kleine Joghurtbecher füllen mit einer Mischung bestehend aus: Quark und Joghurt oder Hüttenkäse vermengen mit Banane oder Äpfel. Melone ect., dazu einen Teel. Honig hinzufügen und gut vermengen, oder Babynahrung mit Möhren oder anderen Leckereien ins im Tiefkühlfach - kurz einfrieren- ein unwiderstehliches Hundeeis!
LG Kristine
Bild     "Je mehr ich gelernt habe, desto mehr habe ich gelernt, dass das Lernen nie aufhört."
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